Sowas braucht man nicht

Leichte Panik machte sich breit, weil das tatsächlich völlig aus heiterem Himmel (wortwörtlich) kam. Mit letzter Kraft und ein paar Fehlzündungen erreichten wir gerade noch so eine größere Wegzufahrt. 

Des Schraubers Künste brachten jetzt erstmal nicht viel. Irgendwie war nicht genau zu Lokalisieren, wo der Fehler lag. Und nach einer Weile, genauso plötzlich wie er gestreikt hat, sprang er wieder an. 

Gaaanz vorsichtig weitergefahren, immer mit dem unguten Gefühl im Nacken, dass er jederzeit wieder ausgehen könnte.

Aber tatsächlich meisterte er die Strecke dann ohne weitere Störungen.

Vor lauter Erleichterung fiel dann dem Scheffnavigator auf, dass wir grad Essen auf Rädern vor der Nase hatten ?

Abenteuerurlaub

Danach sollte es dann eigentlich quer im Zickzack immer Richtung Westen gehen. Aber da haben die Götter einen Riegel vorgeschoben. Kurz hinter der Abtei, mitten im Nirgendwo mit 10 km Heckenpfaden  vor dem und 10 km Heckenschlängelweg hinter dem Auto ging dann plötzlich gar nichts mehr.

Enge Wege

Die Fahrt dorthin wird ein bisschen wie zu einer Reise mit der Tardis: unterwegs in Zeit und Raum. Man kann kaum schneller als 30-40 km/h fahren, weil die heckengesäumten Wege (wenn man die kleinen Pfade ob ihrer wenigstens vorhandenen Asphaltierung so nennen mag) derart eng sind, dass gerade mal ein PKW hindurch passt. Einige wenige Passing-Places gibt es zwar, aber die liegen nicht, wie man es sonst in GB kennt, halbwegs in Sichtweite, sondern schon beträchtlich weit auseinander. Man mag sich nicht vorstellen, ob dort auch gelegentlich Laster oder landwirtschaftliches Großgerät herumschippert.

Road Mission Tag 3

sagt uns, dass wir den Zeltplatz für die erste Rallye-Party ausfindig machen müssen. Vorab werden wir aber noch durch die sprichwörtliche Pampa geschickt. Entlang der englisch-walisischen Grenze schlängeln sich einige verborgene Wege …

Ein Bad in Bath

Am Ende des Tages beziehen wir Quartier in Bath – mit Badewanne, wie passend. Da wir schon zu spät sind für den Besuch der römischen Bäder dort, bleibt nur noch ein kleiner Bummel, der einige Motive hergibt, bei denen wir an Hamburg denken müssen. Überall Möwen und dann auch noch Speicher, die an vergangene wirtschaftliche Hochzeiten dieses Ortes erinnern.

Der South Downs National Park

ist absolut eine Reise wert. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt und kann eine herrliche waldreiche Gegend bewundern, wenn man sich auf Entdeckungsreise begibt.

Die Dörfer sehen aus, als kämen sie direkt aus Episoden von Inspektor Barnaby oder Agatha Raisin.

Und es gibt immer mal wieder tolle Ausblicke auf die Landschaft.