Wer kennt sie nicht, die überlebensnotwendigen Leuchtfeuer an den Küsten der Weltmeere. Kann man sich daran je sattsehen?
Heute gab es ein recht besonders Exemplar zu begutachten. Bei Eastbourne liegt dieses Prachtstück. Wild-romantisch und bei anderem Wetter wahrscheinlich sogar dramatisch anzusehen.
Man sollte allerdings ein bisschen schwindelfrei sein, wenn man ihn bewundern möchte.
Die erste Road Mission war die Rittertaufe. Damit die Rüstung der edlen Herren nicht vom Rost befallen wird, muss ein symbolisches Bad in einem See oder dem Meer in der Nähe eines Schlosses genommen werden. Dieses Ritual erfolgt zum Schutze des „heilig‘s Blechle“.
Ob das allerdings bei dieser etwas gemogelten Packung auch wirkt, wird die Zukunft zeigen.
Mitten in Brüssel versammelte sich eine große Herde enthusiastischer Old- und Youngtimer-Fans, um gemeinsam auf Tour zu gehen. Start war direkt am Atomium.
Von da aus ging es unmittelbar in Richtung Kanalfähren nach Dunkerque.
Endlich ist es doch noch geschafft. Nach erfolgreicher Spontanreparatur, etlichen weiteren größeren und kleineren Staus und reichlich Autobahnkilometern ist das erste Etappenziel gegen 21.00 Uhr erreicht: Brüssel.
Die ersten Teams haben wir beim Pre-Get-together kennengelernt und sind gespannt, wie wir morgen durch die quirlige Stadt zum Atomium kommen, wo dann die Roadbooks ausgegeben werden und die Rallye startet.
haben wir jetzt auch hinter uns. Kurz vor Hollenstedt zieht der Wagen plötzlich nicht mehr richtig. Alle Alarmglocken an und rauf auf sie Raststätte.
Der Schrauber an Bord guckt nach – noch mehr Alarm: Benzinverlust. Sofort Motor aus. Dann wurde es lustig, Gepäck zur Seite rümpeln, Reifen runter. Drunterkrabbeln (natürlich nieselt es, aber wer will sich beschweren, es hätte auch in Strömen gießen können). Druckschlauchverbindung von der Kraftstoffpumpe zum Druckminderer (für die Fachleute unter Euch) porös und geplatzt. Natürlich kein Ersatzschlauch an Bord, schließlich war das Schnuckelchen ja erst im März zur Riesen-Inspektion, bei der (angeblich wie sich jetzt rausstellte) alle Benzinleitungen ausgetauscht wurden, weil in der Vergangenheit schon immer mal wieder so das eine oder andere Teilstück Sperenzchen gemacht hat.
Während der Schrauber des Hauses unter dem Manta werkelt, sucht die Assistentin auf dem Rastplatz Unterstützung. Eine nette Dame kennt zufällig jemanden, der in einer (welch Zufall!) Opel-Werkstatt nur 3 km weiter arbeitet und stellt den Kontakt her. Hilfe wird angefordert. Inzwischen hat der Lieblingsschrauber aber improvisiert und das Verbindungsstück nach der Bypass-Methode ersetzt.
Noch schnell ein Stück Druckschlauch für die Tour in der Werkstatt gekauft (was man hat, hat man), den Manta wieder vollgetankt und weiter geht’s.
Leute, sowas braucht man auf so einer Tour irgendwie gar nicht. Das muss es dann aber jetzt auch für den Rest der Tour an Pannen gewesen sein bitte.