Der Rest des Tages

Dann kurzerhand die Tagestour umgestellt und (immer noch im Zickzack, weil die Gegend einfach keine geraden Straßen kennt) in Richtung Campingplatz zur Rallye Party. 

Manta schnurrte fast wie ein Kätzchen und lief hügelauf hügelab wie er laufen sollte. Wir mutmaßten daher, dass das Getriebeöl durch die langsame Fahrerei in den engen Wegen bei sommerlichen Temperaturen einfach zu heiß geworden war (luftgekühlt) und nach Abkühlung und frischem Fahrtwind jetzt wieder alles lief.

Bei der Suche nach dem versteckten Campingplatz half uns dann auch noch der Zufall.

Als wir mit Karte herumwundernd an einer Bushaltestelle in Cardigan stehen, hält gegenüber ein junger Mann an – er hatte die Tourenaufkleber gesehen. „You want to go to the campingground?“ … äh yes … „just follow me, I live there“! 

Hat man Töne? 

Wir haben uns gefreut wie die Schneekönige und sind flott hinter ihm her. Auf dem Weg haben wir noch ein weiteres Team „eingefangen“ und in der kleinen Kolonne ging es dann zum Campinggelände.  

Niiie im Leben wäre ich diese „Straße“ auf Verdacht hin so weit rein- bzw auch noch hochgefahren … ich sag nur „Abtei“.

Und so kamen wir (nach einigen fast endlos scheinenden Minuten mit Stoßgebeten auf ausbleibenden Gegenverkehr) auf dem Zeltgelände an, wo schon alles fürs BBQ und einen schönen Abend mit fast allen Teams vorbereitet war.