Am Abend vorher gab es noch eine kleine Schnitzeljagd nach dem Hotel und dem Zimmerschlüssel, hilfreich war ein Team, dass selbige schon erfolgreich absolviert hatte. Dafür fanden wir am nächsten Morgen ohne Probleme den Weg aus dem Ort wieder heraus in Richtung Gaularfjell und der nächsten Road-Mission.
Da schon dieses Wort nicht ganz so leicht von den Lippen geht (versucht doch mal, es dreimal nacheinander schnell auszusprechen 😉 ), kamen wir auf dem Weg an einem tollen Wasserfall vorbei: dem Likholefossen (der geht leichter). Also reinfallen will da lieber niemand, aber sehr wild-romantisch und in einer sensationellen Umgebung.













Leider regnete es oben am Aussichtspunkt des Gaularfjell, so dass wir nur einen kurzen Stopp einlegten. Außerdem war es da oben lausig kalt, das Thermometer vom Auto zeigte auf der Weiterfahrt 3 Grad an und leichten Schneegriesel gab es auch. Gelobt seien die Ganzjahresreifen, mit Sommerreifen wäre das wenig lustig gewesen.



Als nächstes ging es dann zurück zum Hardangerfjord – nach dem Geiranger Fjord der zweitgrößte Fjord Norwegens. Auch hier sahen wir in der Ferne zwei dicke Pötte auf den Fjord-Armen, aber wir kamen nicht mehr so nah ran, wie am Tag zuvor.

Vor dem Startpunkt der Roadmission haben wir noch einen kleinen Abstecher über die Hardangerbrücke und durch den dazugehörigen Tunnel gemacht. Der Tunnel ist fast 8 km lang und hat wunderbar blau beleuchtete Kreisel mittendrin – muss man erstmal drauf kommen, so ne UFO-Stimmung zu erzeugen.


Etappenziel der Roadmission war Norheimsund, das wir erst mir einiger Verzögerung erreichen konnten, weil die Straße gesperrt und der Verkehr kolonnenweise durch die Baustelle geleitet wurde. Da sich dabei alle Dickfische der Länder versammeln (Busse, LKW, WoMos und SUVs, alle mit dicken Köppen und Spurbreiten) dauert es ganz schön lange, bis sich alles aneinander vorbeigeschlängelt hat. Und die nächsten mussten dann wieder warten, bis die Bauarbeiter wieder Pause hatten…. Entschleunigung zwangsweise.
Der Rest des Weges bis Bergen ging dann wieder sehr komfortabel weiter.
