erinnere mich mal bitte jemand, dass ich mal nach der Bedeutung des Namensteils „wick“ forsche. Der weiße Schwan war in Lowick, am Tweed hier liegt Berwick und nun Alnwick. Hat auch ein Kästle, aber dafür fehlte uns jetzt leider doch die Zeit. Also nur ein kurzer Stopp im Städtchen auf einen Kaffee.
Schier endlos
sehen die Dünen und Strände hier aus – in der Ferne erahnt man das Castle Lindisfarne – und wattlaufen kann man bei ablaufendem Wasser auch bis zum Gehtnichtmehr.
Bevor sich der Urlaub
endgültig dem Ende zuneigt (der Schwan liegt ja schon fast mitten in Northumberland), nehmen wir auf dem Weg noch ein paar Aussichtspunkte mit.
Sehenswert ist Bamburgh Castle „Royal capital of the ancient kingdom of Northumbria“
Ein beeindruckendes Bauwerk, heute noch bewohnt und bewirtschaftet, in noch beeindruckenderer Lage auf einem Hügel direkt an der Küste.
Von der Ente zum Schwan
geht es nicht nur im Märchen. Auch wenn man auf der Suche nach einer Unterkunft ist, kann es einem so ergehen.

Natürlich gehört zu einem Flugmuseum
auch eine Flughafenfeuerwehr. Zwei Feuerwehrfahrzeuge waren dort ebenfalls aufgestellt
Eine Concorde
sieht man inzwischen ja auch schon kaum noch mal irgendwo. In Deutschland muss man dafür (wenns eine originale sein soll) nach Sinsheim. Oder man macht Urlaub in Schottland und guckt sich einfach da eine an.
Etwas versteckt östlich von Edinburgh liegt das Scotish Museum of Flight. Ein vom Militär bis 1947 genutzter Flughafen, der jetzt noch von Kleinflugzeugen genutzt werden kann. Richtig große Flieger hat er also schon lange nicht mehr gesehen.
Aber die alten Hangars hat man zu einem Flugzeugmuseum umfunktioniert. Dort ist 2006 unter großer öffentlicher Anteilnahme eine Concorde aufgestellt worden.
Aber es sind auch jede Menge anderer Flugmaschinen dort zu besichtigen. Alte, neuere, zivile und militärische Flieger versammeln sich in drei Hangars. Leider ist einer im Augenblick geschlossen, da stand nach meiner Erinnerung eines der kuriosesten Fluggeräte schlechthin: ein Fieseler Storch. Davon also leider kein Bild. Aber einiges anderes kam uns vor die Linse.










Eine Ente
ist es nicht, dass wir am Abend im Duck‘s Inn unterkommen. Die Inhaber kennen ganz sicher ALLE dummen Sprüche und Witze über ihren Namen und nehmen es ganz locker. Überall im Haus findet man Enten: Bilder, Gummienten, Deko-Enten… man ist umzingelt davon. Und von Fotos und Unterschriften von allem, was im Golfen Rang und Namen hat und hatte. Hier auf dem östlichen Zipfel nahe Edinburgh ist Golfers-Paradise. Ein Green neben dem anderen.
Weniger bekannt
aber dafür Champion of the hearts dürfte William the cat sein. Er ist der heimliche Star der Rosslyn Chapel und hat es sogar zu einem eigens über ihn geschrieben kleinen Büchlein gebracht (verfasst von der Tochter des derzeitigen Earl of Rosslyn).
Very very britisch.
Und dann
haben wir noch einen Abstecher zur Rosslyn Chapel gemacht, die den meisten durch den Film Der Davinci Code von Dan Brown bekannt sein dürfte.
Ein paar wenige Tage
haben wir noch hintendran gehängt, denn eigentlich kann man nach einem solchen Urlaub mal Urlaub gebrauchen.
Es ist gut, einfach in den Tag hinein zu leben und keine Road-Mission und keinen Task of the day erfüllen zu müssen.
Der Royal Botanic Garden ist ein guter Ort, um sich zu erholen und mal tief durchzuatmen.
Für die Gartenfreunde unter Euch deshalb ein paar Impressionen.
































