Fazit

Super Reise. Gut möglich, dass das nicht die letzte Rallye war, an der wir mitmachen. Allerdings dann eher nicht mit dem Manta. Er hat sich bis auf die zwei Malheure mit dem Benzinfilter tapfer gehalten. Aber es blutet einem das Herz, wenn er mal irgendwo aufsetzte, was mir leider einige Male passiert ist (wenn ich jemals jemanden in die Finger bekomme, der diese „Humps „ in den verkehrsberuhigten Zonen ausgedacht hat, kann der sich schon mal warm anziehen!).

Das Fahren in den tlw. sehr kurvigen Strecken hat aber mit diesem Auto sehr sehr viel Spaß gemacht, DAS ist seine Domäne, immer noch! Ich weiß zwar nicht, wieso mein Navigator mich unbedingt mal auf eine Kartbahn schicken will, aber egal ?.

Und es ist einfach fantastisch, auf wieviel positive Resonanz der Manta in GB gestoßen ist. Auf den Autobahnen sind wir angehupt worden (nein, nicht wegen meines katastrophalen Fahrstils) und bekamen ein „Thumbs Up“ zu sehen. Wir sind ziemlich oft direkt auf ihn angesprochen und gefragt worden, ob die Leute ein Foto von ihm machen dürfen. Viele dieser Leute hatten früher selbst einen und schwelgten ein wenig in nostalgischen Erinnerungen. Und oft genug sahen wir aus einiger Entfernung Leute am Auto stehen und drumherum gehen.

Dies Auto ist einfach ein Sympathieträger – hier in GB auch gänzlich abseits vom „Manta-Manta“-Image bei uns zuhause.

Und nur dieses eine Mal musste er Fuchsschwanz tragen 😉

Endlich endlich

haben wir dann am Abend die Ziellinie überfahren können. Das SAC-Team hat sich alle Mühe gegeben, die Location wieder guuuut zu verstecken, aber wir haben sie doch gefunden.

Wer mochte, konnte sich als Landlord bzw Landlady präsentieren. Es wurde wieder gegrillt, gelacht, gequatscht und natürlich waren alle gespannt, wer gewinnen würde.

Die Location war stilecht ein kleines Herrenhaus (Castle vielleicht sogar, aber dann ein Kleines). Und bei Dudelsack- und Livemusik sowie humoriger Gesangseinlage des Hausherrn mit seinem Sohn amüsierten sich alle prächtig.

Gewonnen hat das Team aus Querfurth, aber letztlich haben alle Teams gewonnen: Erfahrungen, tolle Eindrücke und das Zusammenkommen mit vielen Leute , die ein gemeinsames Ziel vereint hat – Spaß zu haben bei einem Urlaub der besonderen Art.

Und gleich noch ein paar Punkte

für die Rallye eingesammelt. Ein freundlicher Biker aus Hilden (ein dickes Dankeschön, dass Du uns geholfen hast, unseren Punktestand aufzubessern Gerd – weiter einen angenehmen Urlaub in GB) hat uns für die Photo-Aufgabe „The Holy Grale“ seine Maschine zur Verfügung gestellt. Die Ritter der Kokosnuss lassen grüßen.

Und vom Team Crazy Puffins dürfen wir Euch deren Interpretation der Kokosnuss-Ritter zeigen. Es sind schon einige schräge Ideen zusammengekommen ?

Von Perth aus

ist es nur ein Katzensprung bis nach Sterling. Das dortige Kästle hatten wir schon bei vorherigen Besuchen angesehen (auf alle Fälle besuchen, wenn ihr mal in die Gegend kommt, sehr beeindruckend und fantastisch gelegen), so dass wir mal einen schnellen Blick auf das Wallace Monument werfen wollten.

Monumental, das Wallace Monument

In Perth

sind wir im altehrwürdigen Royal King George Hotel untergekommen. Was dem Caledonian fehlte, hatte dieses Haus: Stil.

Erbaut 1773 als Kutschenstation hatte es 1848 mit Queen Victoria einen royalen Gast. Ihr gefiel es so gut, dass das Haus den offiziellen Status als Wegstation erhielt und sich zu ihren Ehren nunmehr nach König George benannte.

Gut gestärkt

ging es am Sonntag weiter gen Süden. Aufgabe des Tages war nur, das Roadbook fertigzumachen und Bilder der Missions zu entwickeln.

Ein kleiner Abstecher zum Whisky-Trail (wir trinken beide keinen, daher ist es uns auch egal, ob mit oder ohne „e“) stand noch auf dem Programm, danach weiter schnurstracks bis nach Perth.

Durch den Nebel

ging es dann noch ein Stück weiter die Küste hinunter (wo noch diverse kleine ruinierte Kästles am Wegesrand lagen, die wir aber alle schon von früheren Besuchen her kannten) bis nach Lybster, wo wir tags zuvor Quartier gebucht hatten.

Dies war ein kleines modernes Haus und überraschend wurde uns sogar ein Dinner angeboten, was wir dankend annahmen, da wir eigentlich keine Lust mehr auf Restaurantsuche hatten.

Die Entscheidung war goldrichtig. Die Dame des Hauses kochte exzellent und wir waren kugelrund vollgefressen, als wir wieder in unser Zimmer rollten.

Am nächsten Morgen zeigte sich, dass die Gastgeber offenbar große Angst hatten, ihre Gäste könnten hungrig vom Tisch aufstehen müssen…

Fully cooked scottish breakfast at its best!

Ist das noch Nebel

oder doch schon Regen? Die tiefhängenden Wolken wollten auch direkt an der Küste nicht weichen und so haben wir vom Dunnet Head nicht sehr viel gesehen. Man ahnt den Leuchtturm mehr, als das man ihn sieht. Und auch die Küstenlinie hüllte sich dezent in ein Gewand aus Nebel.