Wales at it’s best

kann man erleben, wenn man mal abseits der A-Routen bleibt. Aber Vorsicht: das kann Nerven kosten und wenn’s ganz dumm läuft auch mal ne Schramme am Auto…

Die heutige Road-Mission führte von Abergavenny nach Hay-onWye, einen kleinen entzückenden Ort, den jeder Bibliophile und Antiquitätenliebhaber einfach gern haben muss.

Der Weg dahin führte für uns aber nicht über die normale Route der A479 oder die Alternativroute auf englischer Seite, sondern via Llanthony Priory.

Wild, malerisch, romantisch, eng, heckengesäumt und schlaglochgepflastert sind so Adjektive, die man damit verbinden muss. Zumindest die ersten 2/3 der Strecke bis Hay. Also immer schön an der Kante lang, falls doch mal Gegenverkehr kommt, immer die Passing-Places ‚in mind‘ (die NIE zum nice-place-for-picture zweckentfremdet werden dürfen!) und zwischendurch Stoßgebete gen Himmel, dass kein landwirtschaftliches Großgerät oder gar ein LKW entgegenkommt.

Leider haben wir beide versäumt, davon Fotos zu machen, ich hole mal exemplarisch eines von 2019 hoch – grundsätzlich sieht’s hier immer noch so aus

Und nie die Schlaglöcher der linken Bankette aus den Augen verlieren.

Das letzte Drittel des Weges dann führt über offene weite Flächen, die sehr an Schottland erinnern, einem aber sogar bei Sonnenschein zeigen, warum das die „Black Mountains“ sind. Eine sehr düstere Atmosphäre geht von den dunklen Gipfeln aus. Einzig die Schafe und (wilden) Ponys hellen die Stimmung auf. Und natürlich belagern vor allem erstere gern mal die Fahrbahn. Also aufpassen!

Da man hier gute Weitsicht hat, ist das Fahren aber gleich viel entspannter.

In Hay-on-Wye erwartet einen dann ein kreatives kleines Örtchen.

Mit Kästle

Und Draußen-Restposten-Buchhandlung